| Dresden - Linie 4 Pillnitz - Radebeul |
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213 102 wartet in der Wendeschleife in Pillnitz am 09.0485 auf die Rückfahrt nach Radebeul. Es war der letzte Betriebstag der Linie 4 über das Blaue Wunder. Ich bin 5 Minuten vor Zwölf am 08. und 09.04.85 losgezogen, um noch paar Aufnahmen zu machen. Das Wetter war einigermaßen gnädig. |
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- 2005 - 20 Jahre ist es her, dass mit Wirkung zum 9.April 1985 die bekannte Dresdner Elbbrücke „Blaues Wunder“ bauaufsichtlich für den Straßenbahnverkehr gesperrt wurde. Das bedeutete leider auch für die |
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6 km lange stadtlandschaftlich interessante Vorortlinie nach Pillnitz das Aus. Zwar
hätten die Fahreigenschaften vierachsiger Wagen die Brücke
weniger belastet, aber die Stromversorgung war für den Einsatz
von Tatra-Wagen auf der Pillnitzer Strecke nicht ausreichend,
lediglich bis Loschwitz - Calberlastraße konnten bei Notwendigkeit
Tatra - Ersatzzüge fahren.
Letztlich wurde auch die Einrichtung
eines langfristigen Straßenbahn-Inselbetriebes - weiterhin mit
zweiachsigen Gothafahrzeugen - zwischen Loschwitz und Pillnitz
verworfen. Verkehrsbetrieb und Stadtrat waren dennoch nicht
traurig, diese erst 1978 rekonstruierte, aber aufwendig zu
betreibende Außenstrecke zwangsweise aufzulassen. |
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angekommen. Die Strecke war kurvenreich und durch zahlreiche kleine Steigungen gekennzeichnet. Die Streckenführung hatte wohl kein Potential zum Ausbau. |
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Beiwagen B4D. Mehr Platz war nicht zum Wenden. Auch die Stromversorgung war anfangs nicht ausreichend und musste für den Einsatz der Tatra-Wagen verbessert werden. "Die weitere Strecke nach Pillnitz war für Tatra nicht zugelassen, das zu ignorieren haben sich damals nicht mal die Fahrlehrer mit T4D-Solowagen getraut." hieß es dazu im Forum der Drehscheibe - Online und so wird es wohl gewesen sein. Ab 1985 hätte man mit Tatras nach Pillnitz fahren können. Neue Masten, neue Gleise und eine verstärkte Bahnstromversorgung hätten es erlaubt. |
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Die Schienen waren auf dem Blauen Wunder direkt auf die Stahlplatten aufgeschweißt – ohne Schwellen – damit Gewichtsersparnis. Die Gleislage auch auf dem Blauen Wunder war nicht das Problem, da hat es dollere Stellen im Netz gegeben. Die Bahn hatte ohnehin eine „10“ dort hängen, aber eben nicht wegen der Gleislage, sondern wegen der Brückenschonung. Ansonsten war die Pillnitzer Strecke gleismäßig in Topform (Gesamt - Reko 1978 und bis 1983 immer wieder laufende Instandhaltung). Ein Gotha-Solo im Inselbetrieb - mit einem personenbeförderungsberechtigten Werkstattmitarbeiter besetzt - schaffte es in 13 Minuten von Pillnitz bis zum Körnerplatz! |
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| text und fotos, falls nicht anders erwähnt © hans-peter waack dresden letzte bearbeitung 05.11.11 | home | |||