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Der erste mir
vorliegende Nachweis einer Drehscheibe mit ca. 16m Durchmesser findet
sich auf einem Plan von 1894. Das Foto zeigt offenbar diese Drehscheibe.
Aufnahmedatum unbekannt.
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Nach mir
vorliegenden Lageplänen war der Lokomotiv-Schuppen bis zum Jahre 1894 noch 3-gleisig.
1894 erfolgte aber die Erweiterung um 2 Stände.
In einem weiteren Plan aus dem Jahre 1901 hat der Schuppen dann auch 5
Stände. |
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Im nächsten Bild sieht man
die 20,06 m-Drehscheibe. Die Aufnahme ist vom Januar 1983. Zu dieser Zeit war die Scheibe noch
unverzichtbar. Die Drehscheibe wurde im Jahr 1986 rekonstruiert. Obwohl das bei der Rbd Halle durchaus mit entsprechenden Fachkräften z.B. in der Abteilung
technische Anlagen beim Bw Halle P hätte ausgeführt werden können, wurde
der Auftrag an die Fa. Baumechanik Dresden vergeben. Einen wesentlichen
Teil der Arbeiten übernahmen die Beschäftigten des Bw Röblingen aber
dennoch selbst. Die alte Drehbrücke sollte ersetzt werden und der
Königstuhl. Man fand im Bw Altenburg eine, zwar mit 22,06 m zu |
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lange aber technisch einwandfreie - Brücke, die dort schon 11
Ja-hre ungenutzt im Gras gelegen hatte. Beim Bw Röblingen wollte
man die Gelegenheit beim Schopfe packen und die vorhandene Drehscheibe mit
einem Durchmesser von 20,06 m um 2 m ver-größern. Man hätte dazu die
gesamte Grube um wenigstens 1m weiter nach Norden verlegen müssen und -
was noch viel schlimmer war - man wäre
dennoch mit der Betriebsküche kollidiert. Letztendlich wurde der Plan von
der Rbd Halle abgelehnt und er scheint heute auch nicht mehr ganz
nachvollziehbar, da im Jahre 1986 nun dort wirklich nicht mehr die
Notwendigkeit bestand, die Baureihen 01, 03, 41 und 44 zu |
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Foto vom 05.2.83
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drehen. Für
die stationierten großen Loks der BR 131 reichte die vorhandene
Länge aus. So wurde also im Zeitraum
vom 28.07.86 bis zum 07.10.86 (so ein Zufall-der Geburtstag der DDR !) die
um 2m verkürzte Brücke aus Altenburg eingebaut. 1991 ging es mit dem Bw
rapide abwärts. Die Auflösung des Bw über den Zwischenschritt
Einsatzstelle des Bw Halle G war längst beschlossen. Die Drehscheibe
brauchte man nicht mehr wirklich. 106 034 dreht mit einer weiteren
106 im Juli 1991. |
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Zur selben Zeit suchte man
im Bw Ulm nach einer Lösung für eine altersschwache Drehscheibe und
fragte bei der Deutschen Reichsbahn an und wurde tatsächlich fündig, da
sich nun eine Verwendung für die Röblinger Drehbrücke fand. Diese wurde ausgebaut und
nun also in das Bw Ulm umgesetzt. Auf
den beiden Fotos kann man deutlich sehen, daß es sich - bis auf kleine Veränderungen - um die
gleiche Drehscheibenbrücke handelt. Sie dreht noch heute dort. |
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Foto mit freundlicher
Genehmigung von Herrn Sebastian Kircher |
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In Röblingen blieb die
Drehscheibengrube übrig, die man soweit wie nötig zuschüttete um ein
Gleisjoch einzubauen. Ein Kanalgleis war so noch erreichbar, da konnte
man noch den Arbeitskanal für die Übergabeloks zum
Kalkwerk Schraplau nutzen, die blieben hier zunächst stationiert. Das war
das erste jämmerliche Bild und es sollten weitere folgen. |
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Foto mit freundlicher
Genehmigung von Herrn H.D.Dieter Waack 9/92 |
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2006 ist es dort
sehr ruhig. Aber 2007 sollte es noch einmal laut werden. Und staubig. |
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